SCHTONK

Im April 1983 erklärte das Magazin „Stern“, dass sich Adolf Hitlers geheime Tagebücher in seinem Besitz befänden. Wenige Tage später begann die Veröffentlichung von Tagebuchauszügen (Auflage: 2,4 Millionen!). Es dauerte nur zwei Wochen, bis eine BKA-Untersuchung bescheinigte, dass es sich bei den Büchern um Fälschungen handelte. Insgesamt 9,34 Millionen D-Mark hatte der „Stern“ bis dahin für die Beschaffung der insgesamt 62 Bände bezahlt. Helmut Dietl verfilmte die Geschichte des bislang größten deutschen Medienskandals 1992 unter dem Titel „SCHTONK!“.

2021-08-06T22:09:59+02:0018. Februar 2021|
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